Symptome Überblick
Die Wechseljahre sind durch einen Östrogen-Mangel geprägt. Dadurch verändert sich die Haut und das Bindegewebe. Die Schleimhäute der Scheide werden dünner und die Scheide trockener. Auch die Schleimhäute der Blase und der Harnwege verändern sich. Es kann leichter zu einer Blasenentzündung kommen. Die Trockenheit der Haut und Schleimhäute zeigt sich auch darin, dass die Augenbindehaut trockener wird und zum Beispiel das Tragen von Kontaktlinsen schwerer wird.
Stimmungsschwankungen sind sprichwörtlich für die Wechseljahre. Viele Frauen sind sehr leicht gereizt. Andere fühlen sich einfach sehr dünnhäutig und übersensibel. Manche klagen über Ängstlichkeit und Depressionen. Aber die gute Nachricht ist: all diese Schwankungen pendeln sich langsam ein – und früher oder später gerät frau wieder ins Gleichgewicht!
Gerade in der Zeit vor der Menopause (letzte Monatsblutung), in den Jahren ab ungefähr 37, wenn sich der Körper langsam umstellt, können starke Gefühlsschwankungen auftreten sowie Schlafstörungen. Dies ist die Zeit der höchsten hormonellen Schwankungen. Kein Wunder, dass man so gereizt ist! Und gut zu wissen, dass auch die dunklen Momente eine Ursache haben. Und eine, die wieder vorübergeht…
In der Postmenopause, der Zeit nach der letzten Monatsblutung, sind die Stimmungsschwankungen dann meistens überstanden. Die Monatsblutung gehört der Vergangenheit an und mit ihr die Schwankungen im Hormonspiegel. Die Hormone haben sich neu eingependelt und das Wechselbad ist vorbei!


